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sfs-Wissenschaftler präsentiert MAKE-IT auf dem 33. Chaos Communication Congress (33C3) in Hamburg

Janosch Sbeih von der Sozialforschungsstelle Dortmund leitete auf dem internationalen Hackerkongress 33C3 eine Diskussion über Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Interaktionen zwischen der Maker-Bewegung und der Hacker-Szene. Bei dieser Gelegenheit wurden die Merkmale des EU-Forschungsprojekts MAKE-IT dem Publikum vermittelt.

33C3 Logo

Vom 27. bis 30. Dezember 2016 trafen sich zum letzten Mal rund 10,000 HackerInnen, WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und politisch Interessierte zum 33. Chaos Communication Congress (33C3) im ausverkauften Hamburger CCH Messezentrum. Von der Sozialforschungsstelle Dortmund präsentierte Janosch Sbeih das EU-Forschungsprojekt MAKE-IT “Understanding Collective Awareness Platforms with the Maker Movement”.


Die anschließende Diskussion machte deutlich, wie die Maker-Bewegung ihre Ursprünge in der Hackerszene hat und wie sich die ersten deutschen Makerspaces von Hackerspaces abspalteten. Die beiden Bewegungen teilen Maschinerie und Werkzeuge sowie die Mentalität, Dinge durchs Öffnen, Rekonstruieren und Modifizieren zu verstehen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dezentralisierung, Partizipation und Inklusion sind Kernthemen beider Subkulturen, was sich auch auf dem Kongress durch Organisation und Infrastruktur deutlich bemerkbar machte. Von der Aufnahme und Übersetzung der Vorträge, zur Ticket-Kontrolle und medizinischen Versorgung wurden alle Aufgaben des Kongresses durch selbstorganisierte Freiwilligenstrukturen geleistet.
Im Gegensatz zur Hacker-Szene versucht die Maker-Bewegung sich jedoch bewusst durch Sprache und Außendarstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um dem negativen Stigma des „Hackers“ zu entkommen. Dies ermöglicht Makerspaces Kooperationen mit öffentlichen Institutionen wie Schulen und Bibliotheken einzugehen und die Kultur des „Hackens“ von Alltagsgegenständen in die breite Öffentlichkeit zu tragen.


MAKE-IT wird im Rahmen des EU-Programms Horizon2020 gefördert. Beteiligte Projektpartner sind: TNO (Niederländische Organisation für angewandte wissenschaftliche Forschung), DTI (Dänisches Technologisches Institut), ZSI (Zentrum für Soziale Innovation), IAAC (FabLab Barcelona, Katalonisches Institut für fortgeschrittene Architektur), FLZ (FabLab Zagreb), HLW (Happylab GmbH Wien), AHHAA (Wissenschaftszentrum AHHAA), CIR (Create it Real ApS) und die Sozialforschungsforschungsstelle der TU Dortmund.