Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

Neue Veröffentlichungen zum Thema Soziale Innovation durch Wissenschaftler der Sozialforschungsstelle Dortmund

Die Wechselwirkungen zwischen der Theorie sozialer Innovationen und dem „Capabilities Approach“, die Untersuchung sozialer Innovationen in Lateinamerika und die jüngsten Ergebnisse des globalen Mappings von sozialen Innovationen: In drei Publikationen, erschienen in zwei Fachzeitschriften, werden aktuelle Entwicklungen im Forschungsfeld der sozialen Innovation diskutiert.

neue_veroeffentlichungen_sozialforschungsstelle

In ihrem Beitrag “Social Innovation and Human Development: How the capabilities approach and social innovation theory mutually support each other” beschäftigen sich Jürgen Howaldt und Michael Schwarz mit dem analytischen Konzept sozialer Innovation im Zusammenhang mit dem Capabilities Approach, einem auf philosophischen Arbeiten von Amartya Sen und Martha Nussbaum basierenden Entwicklungskonzept. Dabei kommen die Autoren zum Schluss, dass sich diese beiden Perspektiven im Hinblick auf eine theoretische Fundierung des Konzepts sozialer Innovation wechselseitig befruchten. Dieser Artikel ist in der Sonderausgabe “Social Innovation” des “Journal of Human Development and Capabilities” erschienen. Mehr Informationen dazu sind auf der Webseite des Journals zu finden.

Im Rahmen der Sonderausgabe “Social Innovation” wurde ebenfalls der Beitrag “Social Innovation in Latin America” von Dmitri Domanski, Jürgen Howaldt und Antonius Schröder veröffentlicht. Die Autoren liefern zunächst einen Überblick zur spannenden Entwicklung dieses Themenfelds in einer Region, die durch die weltweit höchste wirtschaftliche und soziale Ungleichheit gekennzeichnet ist. Anhand der Ergebnisse des Mappings von sozialen Innovationen, durchgeführt im Rahmen des globalen Forschungsprojekts SI-DRIVE: Social Innovation – Driving Force of Social Change (https://www.si-drive.eu/), erarbeiten die Autoren einige Politikempfehlungen.Vor dem Hintergrund des bisher wenig entwickelten staatlichen Engagements in weiten Teilen der Region zeigen Domanski, Howaldt und Schröder, wie staatliche Politik gezielt zur Entwicklung von sozialen Innovationen beitragen könnte. Auch zu diesem Artikel bietet die Webseite des “Journal of Human Development and Capabilities” Weitere Informationen sind hier zu finden.

Eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des globalen Mappings von sozialen Innovationen aus dem Forschungsprojekt SI-DRIVE bietet der Beitrag “Social Innovation: Towards a New Innovation Paradigm“ von Jürgen Howaldt, Dmitri Domanski und Christoph Kaletka, erschienen im Rahmen der Sonderausgabe “Social Innovation: Researching, Defining and Theorizing Social Innovation” der brasilianischen Fachzeitschrift “Mackenzie Management Review”. In diesem Artikel werden zunächst die aktuellen Entwicklungen des Themenfeldes soziale Innovation vor dem Hintergrund eines neuen Innovationsparadigmas vorgestellt. Im weiteren Schritt präsentieren die Autoren die zentralen Ergebnisse des globalen Mappings von sozialen Innovationen anhand der im Rahmen von SI-DRIVE entwickelten fünf Schlüsseldimensionen sozialer Innovation, die sich u.a. darauf beziehen, welche sozialen Bedarfe die Entstehung von sozialen Innovationen beeinflussen, welche Akteure sich daran beteiligen und welche Hindernisse dabei überwunden werden müssen. Die komplette Sonderausgabe mit “Social Innovation: Towards a New Innovation Paradigm“ als einem zentralen Artikel lässt sich hier herunterladen.