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SI-Initiativen arbeiten inklusiv und nutzen digitale Medien

Ergebnisse des SI-DRIVE-Projekts waren ein Schwerpunktthema der Session „Technology for Inclusion and Participation (TIP)“, die vom gleichnamigen Forschungscluster der TU Dortmund im Rahmen der Tagung Human-Computer Interaction (HCI 2017) in Vancouver organisiert wurde.

Christoph Kaletka (Sozialforschungsstelle Dortmund) und Ingo Bosse (Fakultät für Rehabilitationswissenschaften) hatten die Session des TIP-Clusters der TU Dortmund bei der HCI-Konferenz am 13. Juli in Vancouver vorbereitet und diskutierten mit den Referierenden, welche Rolle neue Technologien für Inklusion und Partizipation spielen – aber auch, welchen Beitrag soziale Innovationen zu einer inklusiven Gesellschaft leisten können. Immerhin 40 Prozent aller Initiativen, die im Rahmen des SI-DRIVE-Projekts untersucht wurden, arbeiten inklusiv. Ein Großteil setzt auf Informations- und Kommunikationstechnologien, um eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen oder neue pädagogische Konzepte auszuprobieren. Initiativen stoßen allerdings oft auf Hemmnisse. Christoph Kaletka stellte das Modell eines vierschaligen Ökosystems sozialer Innovation vor. Alle Hemmnisse, aber auch positive und unterstützende Faktoren lassen sich in diesem Modell abbilden, systematisieren und miteinander in Beziehung setzen.

Auch die weiteren Vorträge widmeten sich dem Thema „Technologie und Inklusion“: Anne Haage stellte die Ergebnisse einer Studie zur Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen vor. Juliane Mühlhaus referierte zur Förderung der sprachlichen Rehabilitation von Parkinson-Patienten durch Spiele, Matthias Hastall zu kommunikativen Strategien im Bereich gesundheitsbezogener Technologien. André Posenau diskutierte Möglichkeiten einer beteiligungsorientierten Entwicklung von Technologien im Anwendungsfeld Demenz. Außer Posenau (Hochschule für Gesundheit, Bochum) kamen alle Referierenden aus dem TIP-Cluster der TU Dortmund und verdeutlichten die dort vielfältigen (inter-) disziplinären Zugänge zum Thema.