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Social Networked Industry: Menschen und Maschinen als Partner einer Logistik 4.0

Auf dem „Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche“ vom 12. bis 13. September 2017 in den Westfalenhallen Dortmund war das InnoLab-Projekt unter anderem mit WissenschaftlerInnen des Fraunhofer IML, des Forschungsgebiets Industrie- und Arbeitsforschung der TU Dortmund sowie der Sozialforschungsstelle mit dem Thema „Der Mensch in der Logistik 4.0“ vertreten. Bereits zum 35. Mal richtete die Logistikbranche beim vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem EffizienzCluster LogistikRuhr veranstalteten Kongress den Blick auf Zukunftstechnologien.

In der Vision einer „Social Networked Industry" sollen Menschen und Maschinen in Netzwerken zusammenarbeiten, Informationen teilen und miteinander kommunizieren. Doch welche Weichen müssen wir stellen, damit Mensch und Maschine künftig zum Team werden? Wie realistisch sind derartige Perspektiven? Diese und viele weitere Fragen wurden auf dem „Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche" unter dem Motto „Social Networked Industry – Menschen und Maschinen als Partner einer Logistik 4.0“ diskutiert.

Am ersten Kongresstag standen beim ZukunftsPlenum spannende Innovationen und innovative Umsetzungen aus der Praxis aus der Logistikforschung in den Bereichen Technologie, Dienstleistung und Blockchain im Mittelpunkt.. Am zweiten Kongresstag widmete sich das Fraunhofer-Symposium dann der Frage, welche Schritte in Richtung „Social Networked Industry“ in der Praxis schon erkennbar sind und vor welchen Herausforderungen Wissenschaft und Wirtschaft dabei noch stehen.

Am zweiten Kongresstag, bei dem auch die Sozialforschungsstelle und das Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung vertreten war, widmete sich das Fraunhofer-Symposium „Social Networked Industry" der Fragestellung, welche Wege zur Social Networked Industry bereits erfolgt sind und welchen Herausforderungen Wissenschaft und Forschung dabei noch bewältigen müssen. Im Rahmen von sogenannten „Digital Sandboxes“ wurde von 9-17 Uhr an verschiedensten Stationen erörtert und veranschaulicht, wie es aussehen könnte, wenn Mensch und Technik künftig nicht nur nebeneinander, sondern vernetzt miteinander arbeiten.

In den 14 praxisorientierten Themeninseln haben UnternehmensvertreterInnen die Möglichkeit bekommen, praxisrelevante Impulse zu erhalten und innovative Technologien und Prototypen „live“ zu betrachten bzw. auch auszuprobieren. Hierbei wurde Wert darauf gelegt, dass in Gesprächen mit den TechnologientwicklerInnen Wissen und Impulse vermittelt wurden. Gleichermaßen wurde von den TeilnehmerInnen die Gelegenheit genutzt mit ExpertInnen Themen wie z.B. Management 4.0, Organisations- und Personalentwicklung und Arbeitsphysiologie zu erörtern.

Auf der Themeninsel „Der Mensch in der Logistik 4.0“ wurden den BesucherInnen idealtypisch formulierte Entwicklungsszenarien zukünftiger industrieller Arbeit aufgezeigt. Beteiligt waren hier das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung und von der TU Dortmund das Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung und die Sozialforschungsstelle.

Beschreibung der Themeninsel: „Der Mensch in der Logistik 4.0"

Der erste Themenbereich der Arbeitssoziologen fokussiert die Komplementarität und Komplexität der Veränderungen in der Logistik durch technische Innovationen und Implementierung smarter Endgeräte, die auch immer eine Veränderung der Beschäftigung zur Folge haben. Da der Verlauf eben jener Veränderungen der Beschäftigungs- und Organisationsstrukturen im Zuge des Einsatzes „4.0-fähiger Technik“ ungewiss ist, ist die Entwicklung von Szenarien hinsichtlich der zukünftigen Logistikbeschäftigung ein probates Mittel um mögliche Entwicklungspfade zu skizzieren. Der Bericht des Forschungsprojektes „SoMaLI“ zeigt unter anderem drei richtungsweisende, idealtypisch formulierte Entwicklungsszenarien zukünftiger industrieller Arbeit auf und bildet die Grundlage des arbeitssoziologischen Parts der Themeninsel „Mensch in Logistik 4.0“. In wiederholbaren Sequenzen ist an dieser Station den Besuchergruppen in aller Kürze der Kern der Entwicklungsszenarien verdeutlicht worden. Diese konnten im Anschluss daran darüber abstimmen, welches Szenario aus verschiedenen Perspektiven (Bspw. aus der eigenen Sichtweise oder der Sichtweise der vertretenen Organisation) am realistischsten erscheint.

Zusammenhang zum Leitbild „Social Network Industry“

In Bezug auf den aktuellen Diskurs um Industrie 4.0 und Logistik 4.0 Systeme greift das Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung auf den sozio-technischen Ansatz zurück. Dieser stellt, ähnlich wie die Social Networked Industry, die drei interdependenten Kernelemente Mensch, Technik und Organisation in den Vordergrund. Zwischen diesen Elementen ergeben sich komplementär aufeinander bezogene Gestaltungsspielräume, die das Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung in seinen Forschungen fokussiert. Dadurch rückt der Menschen als ein zentraler Akteur der Industrie 4.0 in den Fokus des organisationalen Geschehens.

Ansprechpartner

Programm

Das komplette Kongressprogramm finden Sie hier. (PDF)

Rückschau

Impressionen

»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017»Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« | 12. und 13. September 2017