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Forschungsprojekt der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund erhält Auszeichnung der KlimaExpo.NRW

Das Forschungsprojekt ´Virtuelles Institut (VI) „Transformation – Energiewende NRW – Bürger gestalten den Umbau des Energiesystems“ im Forschungscluster „Governance & Partizipation“ ist Schritt 267 von 1000 Schritten für mehr Klimaschutz in NRW. Im Rahmen der Statuskonferenz des Forschungsprojekts Virtuelles Institut (VI) „Transformation – Energiewende NRW“ am 09.10.17 wurde die Auszeichnung in den Räumen der Stiftung Mercator in Essen an die ForscherInnen übergeben.

Das Virtuelle Institut (VI) „Transformation – Energiewende NRW“ unterstützt den nachhaltigen Umbau des Energiesystems in NRW durch eine Verbundforschung der sozialwissenschaftlichen Institute in NRW (Bergische Universität Wuppertal; KWI Essen; Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie). Die Sozialforschungsstelle der TU Dortmund koordinierte im Forschungscluster „Governance & Partizipation“ das Verbundprojekt „Energiewende.NRW – Bürger gestalten den Umbau des Energiesystems“. In dem Projekt „Energiewende.NRW“ wird der Blick dabei vor allem auf soziale Innovationen und eine partizipationsorientierte Umsetzung der Energiewende gerichtet und der Frage nachgegangen, wie soziale Innovationen und Bürgerbeteiligungsverfahren die Energiewende beflügeln können. „Zur Gestaltung zukünftiger Energiesysteme müssen die Menschen mitgenommen werden. Die Bedeutung sozialer Innovation wird dabei vielfach unterschätzt oder gar außer Acht gelassen. In der Umgestaltung unserer Energiesysteme müssen nicht nur Infrastrukturen, sondern Haltungen und Verhaltensweisen der Menschen verändert werden“, sagte Jürgen Schultze (Koordinator).

Die Sozialforschungsstelle entwickelte konkrete Handlungsansätze für Best-Practice Beispiele von sozialen Innovationen, beispielsweise für das Projekt „Stromsparcheck“. Die entwickelten Handlungsansätze sind eine Antwort auf das große Problem der Rebound-Effekte. Denn häufig ist es so, dass Effizienzsteigerungen zwar die Kosten für Produkte und Dienstleistungen senken, sich damit jedoch auch das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer ändert. Sie verbrauchen nun mehr und die ursprünglichen Einsparungen werden teilweise wieder aufgehoben. Das Projekt entwickelte dazu Ideen zu konkreten Handlungsangeboten („Supplements“). So regen Energieberater beispielsweise dazu an, durch Energieeffizienzmaßnahmen gespartes Geld wieder in neue energiesparende Geräte zu investieren. Erfolgreich kommuniziert können diese Angebote dem Rebound-Effekt so vorbeugen.

Das Projekt leistete unter anderem einen Beitrag zur Verbesserung des Wissensstands zur Energiewende durch die Identifikation sozialer Innovationen sowie die Entwicklung von Handlungsangeboten gegen Rebound-Effekte.


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Das Foto der Preisverleihung in größerer Auflösung ist über diesen Link zu finden.

Bildgröße: 2000px * 1147px | Bildrechte: © KWI, Foto: Georg Lukas

v.l.n.r.:
Stephanie Lübke (Sozialforschungsstelle Dortmund), Dr. Heinrich Dornbusch (KlimaExpo.NRW), Jürgen Schultze (Sozialforschungsstelle Dortmund), Prof. Dr. Hans J. Lietzmann (Bergische Universität Wuppertal), Benjamin Best (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie), Dr. Volker Mittendorf (Bergische Universität Wuppertal), Nora Freier (Bergische Universität Wuppertal)