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Neue Publikation: „Experimentelle Gesellschaft. Das Experiment als wissensgesellschaftliches Dispositiv“

Im von Stefan Böschen, Matthias Groß und Wolfgang Krohn herausgegebenen Buch „Experimentelle Gesellschaft. Das Experiment als wissensgesellschaftliches Dispositiv“ findet sich ein gemeinsamer Beitrag von Jürgen Howaldt, Ralf Kopp und Michael Schwarz. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema „Experimentelle Praktiken und nachahmende Wiederholung“ und skizziert eine Theorie sozialer Innovationen unter Bezug auf experimentelle gesellschaftliche Praktiken und Reallabore.

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Der Rückkehr experimenteller Praktiken in die Gesellschaft, die sich auch in Städten und Gesellschaften als „Reallabore“ manifestiert, die Neukonfiguration sozialer Praktiken und der postfundamentalistische bzw. poststrukturalistische soziologische Ansatz nach den Sozialtheorien von Gabriel Tarde und dessen Relevanz für ein fundiertes Konzept sozialer Innovationen werden in dem Beitrag aufgeführt. Den kompletten Artikel finden Sie hier.


Experimentelle Gesellschaft. Das Experiment als wissensgesellschaftliches Dispositiv

Zum Buch:

Experimentelle Praktiken finden sich in allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern und in ganz verschiedenen Formen. Dieser Band geht der Vermutung nach, dass im Experiment ein (wissens-) gesellschaftliches Dispositiv im Sinne Foucaults angelegt ist, dessen symbolische Bedeutung, Handlungsmotivation und Legitimationskraft grundlegender und weitreichender ist, als es der eingeengte Blick auf die experimentelle Methodik der Naturwissenschaft hergibt. Das Buch sondiert die Vielfalt an Mustern experimentellen Handelns anhand dreier Schwerpunkte. Der erste Schwerpunkt gruppiert sich um Konzepte, Strategien und Problemen des Experimentierens. Ein zweiter erkundet die Relevanz von Praktiken des Experimentierens in differenten Feldern. Der dritte Schwerpunkt versammelt Beiträge, die Städte als Orte des Experimentierens erkunden und die an solchen Orten kultivierte Vielfalt experimenteller Handlungsmuster sichtbar machen.