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MAKE-IT Abschlussbericht erschienen: Was bewegt die MakerInnen?

Drei WissenschaftlerInnen der sfs haben sich mit dem Phänomen der „Maker-Bewegung“ auseinandergesetzt. Diese wird mit ihrem Ansatz, die Welt des Digitalen mit der physischen Welt der Produktion zu verbinden, als fehlendes Bindeglied bei der digitalen Transformation gesehen. Zwei Jahre forschten Dr. Bastian Pelka, Marthe Zirngiebl und Mathias Cuypers im durch das Horizon2020 finanzierten Projekt „MAKE-IT“ zu den Zielen und Beweggründen dieser neuen Form sozialer Innovatoren. Ihre zentralen Ergebnisse sind nun veröffentlicht.

MAKE-IT-Bastian_Pelka_Dortmund

„Während die Maker-Bewegung für Außenstehende zwar ungewöhnlich, aber durchaus homogen erscheint, wissen wir: Es ist genau anders herum“, erklärt Dr. Bastian Pelka, Projektleiter von Make-IT. Denn mit einer immer größeren Anzahl von Maker-Initiativen und Fablabs – also Werkstätten und Bildungsorten, an denen Makerinnen und Maker mit neuen Technologien an eigenen Projekten und gesellschaftlichen Herausforderungen arbeiten, ist die Bewegung doch sehr heterogen. „Wir haben zum Beispiel Maker-Initiativen gesehen, die sehr ökologisch ausgerichtet sind“, erklärt Marthe Zirngiebl. Andere seien auf Bildung oder soziale Teilhabe, wieder andere auf eine technologische Gründerszene ausgerichtet. Das Projekt Make-IT, an dem neben der sfs acht weitere Forschungseinrichtungen und Maker-Initiativen aus ganz Europa beteiligt waren, legt nun Ergebnisse aus der Untersuchung dieser neuen Bewegung vor. Der MAKE-IT Buch, das die zentralen Projektergebnisse zusammenfasst, ist hier online verfügbar.

Weitere Berichte des sfs-Team – unter anderem zu möglichen Wirkungen der Maker-Bewegung - finden sich hier: