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Soziale Innovation durch Wissensaustausch: SIKE-Event an der Sozialforschungsstelle Dortmund

Das SIKE-Projekt hat die Region Nordrhein-Westfalen besucht, um mehr über das dortige Ökosystem sozialer Innovation zu erfahren. In diesem Zusammenhang organisierten Dmitri Domanski und Sabrina Janz von der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) eine Veranstaltung, bei der Projektpartner und regionale Akteure sozialer Innovation die Herausforderungen des Wissensaustauschs und der multisektoralen Zusammenarbeit diskutierten. Die Veranstaltung fand am 5. Februar in der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund, welche zu den Partneruniversitäten des Projekts gehört, statt.

SIKE_Event_sfs_Dortmund

Das Projekt SIKE – „Soziale Innovation durch Wissensaustausch“ zielt darauf ab, die regionalen Ökosysteme sozialer Innovation in fünf verschiedenen europäischen Staaten zu stärken und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Praktikern aus anderen gesellschaftlichen Bereichen im Hinblick auf Initiativen sozialer Innovation zu verbessern. Vom 4. bis zum 7. Februar besuchten SIKE-Projektpartner aus Kroatien, Portugal, Schottland und Spanien Dortmund, um über aktuelle und zukünftige Entwicklungen des Projekts zu sprechen und sich über soziale Innovation im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen zu informieren.

In diesem Zusammenhang organisierten Dmitri Domanski und Sabrina Janz am 5. Februar eine Veranstaltung, bei der verschiedene Inputs präsentiert wurden, um die wichtigsten Themen im Zusammenhang mit sozialer Innovation und Wissensaustausch zu veranschaulichen und zu diskutieren.

Als Moderator der Veranstaltung begrüßte Dmitri Domanski zunächst Prof. Jürgen Howaldt, Direktor der Sozialforschungsstelle Dortmund, der über die Rolle von Hochschulen im Hinblick auf soziale Innovation referierte. In diesem Zusammenhang präsentierte Prof. Howaldt die zentralen Ergebnisse des Projekts SI-DRIVE. Mark Anderson, Direktor für Forschung und Innovation an der Glasgow Caledonian University sowie SIKE-Projektkoordinator, reflektierte über Erfahrungen seiner Universität, welche zahlreiche Erasmus+ Projekte im Bereich der sozialen Innovation umfassen, darunter auch LASIN und SEASIN.

Die Initiative KoSI-Lab wurde von Eva Wascher von der sfs und Arne Elias von der Wirtschaftsförderung Dortmund vorgestellt. Dirk Johann (Katholische Hochschule Nordrhein Westfalen - KatHO) und Jens Koller (Evangelische Hochschule für Angewandte Wissenschaften - EvH) erläuterten außerdem, wie das „Netzwerk für Transfer und Soziale Innovation - s_inn“ mit Fokus auf die universitäre „Third Mission“ einen starken Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet.

Aus Sicht der Praktiker sprach Theresa Zöckler vom Social Impact Lab Bonn über die Arbeit ihrer Organisation auf dem Gebiet der sozialen Innovation. Darüber hinaus beschrieb Javier Finez von den Business Innovation Brokers das Ökosystem für soziale Innovation im Baskenland und stellte einige dort ansässige Initiativen vor.

Die zweite Hälfte der Veranstaltung hatte einen vollständig interaktiven Charakter, bei dem die Teilnehmenden ermutigt wurden, darüber zu diskutieren, wie der Wissensaustausch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren gestaltet und verbessert werden kann.

Zu den wichtigsten Diskussionspunkten gehörte die Frage, wie das Thema der sozialen Innovation in die drei Aufgaben von Hochschulen – Lehre, Forschung und die so genannte „dritte Mission“ – integriert werden kann. Darüber hinaus debattierten die Teilnehmenden über die Frage, wie Wissen von Universitäten zu Praktikern verbreitet werden kann und darüber, wie Universitäten vom Wissen der Praktiker profitieren können.
 

Besuch bei PIKSL und der Initiative "Nordwärts"

Am nächsten Tag reisten die Projektpartner nach Düsseldorf, um mit PIKSL eine Initiative aus dem Bereich soziale Innovation zu besuchen und an einem Workshop teilzunehmen, der von Christoph Kaletka und Jennifer Eckhardt von der Sozialforschungsstelle Dortmund organisiert wurde.

Am 7. Februar öffnete die Initiative "Nordwärts" ihre Tore für SIKE. Harriet Ellwein von der Stadt Dortmund stellte die Initiative vor und präsentierte die wichtigsten Informationen zur Initiative Nordwärts. Anschließend hatten die Projektpartner die Gelegenheit, Fragen zu stellen und zu erfahren, wie die Zusammenarbeit mit Hochschulen zur Entwicklung einer solchen lokalen Initiative beitragen kann. Der Besuch in Nordrhein-Westfalen zeigte Ähnlichkeiten zwischen den teilnehmenden Regionen auf, demonstrierte das Potenzial allgemein anwendbarer Konzepte und trug zur Weiterentwicklung der internationalen Community im Bereich soziale Innovation bei. Der nächste Standortbesuch im Projekt SIKE wird im März in Spanien und Portugal stattfinden.