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KoSI-Lab-Session beim Creative Buraucracy Festival 2019 in Berlin

Vom 20.-21. September veranstaltete der Tagesspiegel zum zweiten Mal das „Creative Bureaucracy Festival“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dieses feiert Ideen und Lösungen, die den Öffentlichen Sektor voranbringen – und die Menschen, die sich dafür einsetzen. Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres (100 Programmstunden, neun Bühnen, 165 Sprecher & über 1.200 Gäste) wurden 2019 noch mehr Best-Practice-Beispiele, praxisorientierte Workshops, neueste Forschungsergebnisse und erfolgreiche Projekte aus dem In- und Ausland vorgestellt. Die Sozialforschungsstelle der TU Dortmund beteiligte sich 2019 als Programmpartner.

Creative Buraucracy Festival 2019

Ein bedeutender Programm-Track beim Creative Bureaucracy Festival 2019 war das ‚International Forum of Government Innovation Agencies‘ in dem Innovationsagenturen von nationalen Regierungen, Stadtbehörden und kommunalen Verwaltungen weltweit präsentiert wurden (u.a. GovLab Arnsberg, Observatory for Public Sector Innovation der OECD, Urban Task Force Mexico City). In diesem Track organisierte Eva Wascher, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund eine Session zu „Kommunalen Laboren sozialer Innovation“.

An diesem Programmbeitrag waren folgende PartnerInnen beteiligt:

  • Dr. Rubina Zern-Breuer und Dr. Editha Marquardt, beide MitarbeiterInnen der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, mit einer Vorstellung des WITI Innovationslabors Speyer
  • Dr. Arne Elias, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung Dortmund, mit einer Präsentation des Social Innovation Center Dortmund
  • Dr. Oliver Brandt, Region Hannover, Beschäftigungsförderung mit einer Präsentation des Social Innovation Center Hannover sowie
  • Jennifer Eckhardt und Eva Wascher (beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund) mit einer Vorstellung der (vorläufigen) Ergebnisse aus den Projekten KoSI-Lab „Kommunale Labore sozialer Innovation“ sowie SISCODE „Co-Design for Society in Innovation and Science“.

Die Session thematisierte Kommunale Labore sozialer Innovation (SI-Lab) als institutionalisierte Orte und Prozesse, die soziale Innovation in der Kommune auf den Weg bringen können: Viele innovative Ideen entstehen auf lokaler Ebene, z.B., weil sich in Städten und Gemeinden die vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen deutlich bemerkbar machen und städtische Akteure für diese Herausforderungen Lösungen suchen und erproben. In vielen Kommunen bilden sich daher Laboratorien bzw. Experimentierräume für neue Lebensweisen und Praktiken. Oft in Form einzelner zivilgesellschaftlicher Initiativen. Labore sozialer Innovation können diese Innovationspotenziale bündeln, vernetzen und bestenfalls auch in Bereiche der Politik- und Verwaltungsinnovation integrieren. Der Beitrag stellte vier solcher Innovationslabore vor, die sich in kommunaler Trägerschaft oder in Kooperation mit Kommune und anderen gesellschaftlichen Akteuren, etabliert haben. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Stärken und Herausforderungen im SI-Lab-Ansatz für Kommunen liegen und welche Möglichkeiten sich daraus für neue Governance-Formen in Kommunen ergeben können.