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Arbeitsgestaltung „wie früher“: Sammelband zur Humanisierung der Arbeit 4.0 erschienen

Was bedeutet es, Lehren aus der „Humanisierungsdebatte“ für die Gestaltung digitalisierter Arbeit heute und in Zukunft zu ziehen? Dieser Frage geht der kürzlich im VSA-Verlag erschienene Sammelband „Humanisierung der Arbeit 4.0“ nach. Die dort eingenommene Perspektive lautet: Demokratische Arbeit im (digitalen) Wandel gestalten.

Humanisierung-der-Arbeit-4.0

Ergebnisse und Erfahrungen aus der Debatte über die Humanisierung der Arbeit (HdA) der 1970er Jahre in die Gegenwart zu holen, heißt zunächst, Diskurse zweier getrennter Welten zu vermitteln: einer noch weitgehend analogen, nationalstaatlich geordneten Welt, einer Zeit ohne Smartphones, Tablets und Internet und einer zunehmend digitalen, globalen Arbeitswelt. Diese Vermittlung kann nicht im Rahmen eines technisch-technokratischen Transfers von Wissen gelingen, sondern nur im Dialog. Diese Anforderung gilt für die arbeitspolitischen Akteure in Wirtschaft und Gesellschaft im gleichen Umfange wie für die arbeitsbezogenen Wissenschaften. Dabei zeigt sich: Die Herausforderungen der Zukunft bedürfen inhaltlicher Anstrengungen und innovativer Lösungen, die sich nur zum geringen Teil aus der Vergangenheit speisen können. Bewährte Verfahren der Entwicklung und Gestaltung, die durch Autonomie und Beteiligung der Betroffenen gekennzeichnet sind, die in einem ganzheitlichen Sinne, also auch ihre Gesundheit umfassend, in die Gestaltungsprozesse einbezogen werden, haben jedoch nach wie vor eine große Relevanz.

Der Band enthält Beiträge der sfs-Beschäftigten Kerstin Guhlemann, Jens Maylandt und Christina Meyn sowie der ehemaligen sfs-ler Arno Georg, Helmut Martens und Gerd Peter.