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„Learn to teach by social web”: Neues Online-Weiterbildungsangebot für Lehrer/innen vorgestellt

Das Projekt „Learn to teach by social web” (L2T), gefördert von der Europäischen Kommission (Comenius) hat auf einer Konferenz vor Lehrkräften aus ganz England ein neues Weiterbildungsangebot vorgestellt. Dabei wird Lehrkräften das pädagogische Potenzial eines Einsatzes von „sozialen Medien“ (also facebook, wikipedia, blogs oder „Apps“) demonstriert. Projektleiter Dr. Bastian Pelka stellte das Angebot im Rahmen einer Tagung in Cheltenham (bei Birmingham) rund 100 Lehrerinnen und Lehrern vor.

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In einer 2012 europaweit durchgeführten Befragung von Lehrkräften kam das Projekt zu der Erkenntnis, dass sich viele Lehrer/innen von den „sozialen Medien“ überholt fühlen: Schülerinnen und Schüler scheinen sich dort besser auszukennen als viele Lehrkräfte. Außerdem sehen die Lehrkräfte in den sozialen Medien keinen „Sinn an sich“, sondern würden sie nur dann im Unterricht einsetzten, wenn sie einen zusätzlichen pädagogischen Mehrwert böten. An beiden Punkten setzte das Projekt „L2T“ an: Zum einen wurden Materialen geschaffen, mit denen die Rolle von sozialen Medien in Gesellschaft und Arbeitswelt beschrieben wurden. Sie werden damit als „soziale Innovation“ gefasst und argumentiert, dass Schule ein idealer Ort sei, an dem Kinder und Jugendliche den Umgang mit diesem wichtigen Kommunikationsinstrument erlernen. Außerdem erstellte das Projekt Unterrichtsmaterialien, mit denen soziale Medien als „Lernort“ genutzt werden können. Diese und weitere Ergebnisse sowie das gesamte entwickelte Weiterbildungsangebot stellte Dr. Pelka nun auf einer Konferenz in Cheltenham vor. Zur Einleitung stellte Bestseller-Autor und Berater der britischen Regierung für schulische Inklusion, Prof. Frank Coffield, Potenziale der „Lernortes soziale Medien“ vor.