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Forum Neue Politik der Arbeit

Das Forum Neue Politik der Arbeit ist 2002 als Initiative von DGB Landesbezirk Berlin Brandenburg, sfs Dortmund und inEcom Berlin entstanden. Es zielt seit seiner Gründung auf die Entfaltung einer offenen Debatte über ungelöste Probleme nachhaltiger Arbeitspolitik, vor denen Gewerkschaften und die ihnen verbundene kritische Wissenschaft heute stehen. Zur Verstetigung dieses Dialog-Netzwerkes  haben die persönlichen Mitglieder seines Initiativ-kreises  im Jahr 2006 den Verein Forum Neue Politik der Arbeit gegründet. Der Verein ist gemeinnützig, unabhängig und überparteilich.

 

Das Forum hat sich zur Aufgabe gestellt, die Zukunftsdebatten im Dialog zwischen Gewerkschaften und Wissenschaft in die Regionen zu holen. Dies geschieht zunächst aus der Perspektive der Region Berlin-Brandenburg – Hauptstadtregion und ostdeutsches Krisengebiet – und aus der des Ruhrgebiets bzw. NRWs – als einer alten westdeutschen Industrieregion mit erheblichen, nur z.T. verarbeiteten Strukturbrüchen.

 

Es geht um einen bewußten Brückenschlag zwischen Ost und West, um die Verknüpfung unterschiedlicher Erfahrungen aus Praxis und Forschung und um erste Schlussfolgerungen und Impulse für arbeitspolitische Neuansätze in den Regionen. Dazu gilt es die Zahl der beteiligten WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen zu vergrößern, weitere DGB-Regionen und auch Vertreter von NGOs vermehrt aktiv einzubeziehen.

 

Die Debatten, die v.a. auf Workshops geführt werden, werden mit allgemeineren Diskussionen über eine neue Politik der Arbeit auf den Jahrestagungen verknüpft. Alle Veranstaltungen sind auf der Homepage dokumentiert. Viele Ergebnisse wurden in Buchform in verschiedenen Verlagen publiziert. Literaturhinweise finden sich auf der Homepage. Dort sind auch unterschiedlichste Vorarbeiten, an die der Initiativkreis anknüpfen konnte, dokumentiert.

 

Nachdem der Weg von den „Spandauer Fragen“ (2002) zu den „Spandauer Thesen“ (2006) zurückgelegt wurde, wird nunmehr versucht, den Debatten neue Impulse zu geben. U.a. wird vermehrt über gewerkschaftliche Handlungsansätze zur Entwicklung eines eutopäischen Sozialraums und über wirtschaftspolitische Alternativen gegenüber der „TINA-Politik“ (there is no alternative) in unseren Zeiten eines „neoliberalen Einheitsdenkens“ diskutiert.