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FB5: Kooperationsstelle Wissenschaft – Arbeitswelt

Kennzeichen der Forschungsarbeiten der kowa ist ihre Transdisziplinarität im Sinne einer integrativen Forschung, die wissenschaftliches und praktisches Wissen verbindet und dabei Akteure aus der Praxis in die Forschungsarbeiten einbezieht. Die Forschung der kowa geht aus von Problemstellungen der Arbeitswelt, insbesondere im Bereich Partizipation und Mitbestimmung.

Durch Verbindung von wissenschaftlichen und praktischen Methoden wird es möglich, gemeinsam Probleme aus der Arbeitswelt zu bearbeiten, deren Lösungen mehr erfordern als eine einfache Anwendung bestehender Erkenntnisse. Die Aufgabe der kowa besteht darin, wissenschaftliches und praktisches Wissen zusammenzuführen und Akteure beider Seiten in kooperative Arbeitsformen einzubinden. Auf diese Weise bietet die kowa Räume zur systematischen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt, aus der neue Erkenntnisse entstehen können.

Davon profitieren alle Beteiligten. Für WissenschaftlerInnen, Institute und Hochschulen eröffnen sich neue Perspektiven in Forschung und Lehre. ArbeitnehmerInnen, betriebliche Interessenvertretungen und Gewerkschaften erweitern ihr Wissen über strukturelle Zusammenhänge und innovative Handlungsansätze. Studierende erlangen Wissen über die und einen praxisnahen Zugang zur Arbeitswelt. Alle Beteiligten lernen zugleich etwas über Möglichkeiten und Probleme der Zusammenarbeit.

Forschungsvorhaben und Hochschulseminare sind so angelegt, dass alle Beteiligten ihre Kompetenzen einbringen. Charakteristisch für Kooperationsprojekte an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt sind außerdem diskursive Arbeitsformen wie z.B. Workshops und Zukunftswerkstätten, Diskussionsveranstaltungen und Tagungen.


Wir organisieren vor Ort das Gespräch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt.


 

Ziele

Die Herstellung von Kontakten zwischen Hochschulen und Instituten auf der einen, Betriebsräten und Gewerkschaften auf der anderen Seite ist nur der Anfang. Ziel ist es, wissenschaftliches und praktisches Wissen in einem langfristigen Prozess zusammenzuführen, um erfolgreiche Ergebnisse und nachhaltige Wirkungen zu erzielen.

Angeregt und unterstützt von den Mitarbeiter/innen der Kooperationsstelle setzen sich Fachleute aus Wissenschaft und Arbeitswelt gemeinsam mit Fragestellungen auseinander, zu deren Lösung theoretische Überlegungen und praktisches Handeln miteinander verbunden werden.

  • Betriebsräten und Gewerkschaften erschließen sich dadurch neue Handlungsmöglichkeiten aus erweitertem Wissen über Zusammenhänge und Wechselwirkungen,
  • Wissenschaftler/innen eröffnen sich neue Perspektiven durch Einbettung ihrer Forschungen in Anwendungszusammenhänge von Betrieb und Region,
  • für Einrichtungen aus Weiterbildung, Beratung, Wirtschaftsförderung, Beschäftigungs- und Arbeitsloseninitiativen verbessern sich die Möglichkeiten der Projektbearbeitung durch den Austausch mit Theorie und Praxis.

 

Instrumente

  • Wir informieren über aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und Arbeitswelt durch Schriften, über das Internet, durch Vorträge und in Gesprächen,
  • wir organisieren den Informations- und Erfahrungsaustausch durch Gesprächskreise, Podiumsdiskussionen und Tagungen,
  • wir vermitteln wissenschaftliches Wissen in die Praxis und praktische Erfahrungen in die Wissenschaft durch Seminare und Workshops,
  • wir initiieren, moderieren und begleiten arbeitsbezogene Kooperationsprojekte in Betrieb und Region,
  • wir organisieren die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Arbeitswelt in Arbeitskreisen und unterstützen die Bildung von Netzwerken,
  • wir reflektieren die Erfahrungen in der Zusammenarbeit und bereiten sie auf für Konzepte und Verbesserungsvorschläge.

 

Arbeitsschwerpunkte

Die Kooperationsstelle hat sich in den letzten Jahren auf bestimmte Themenfelder konzentriert. In Abstimmung mit lokalen Partnereinrichtungen wurden folgende Arbeitsschwerpunkte definiert, immer mit dem Ziel, Debatten anzustoßen und kooperative Projekte anzuregen:

 

Region & Beschäftigung

Wie entwickelt sich die Beschäftigung in der Region? Wie lassen sich faire Beschäftigungsbedingungen gewährleisten?

 

Arbeitsgestaltung & Branchen

Welche Arbeitsplätze entstehen in neuen Branchen? Wie kann der Strukturwandel gestaltet werden?

 

Betrieb & Arbeitspolitik

Was heißt „gute Arbeit“? Wie können faire und solidarische Arbeitsbeziehungen hergestellt werden?

 

Wissenschaft & Gesellschaft

Welche Verantwortung trägt Wissenschaft für gesellschaftliche Entwicklungen? Wie lässt sich ein Dialog organisieren?

 

MitarbeiterIinnen:

 

Website: