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Lebenslanges Lernen gestalten

Die bildungspolitische Debatte über lebenslanges Lernen hat gezeigt, dass Lernen nicht allein in den allgemein- und weiterbildenden Institutionen stattfindet, sondern dass informellen und nicht formalisierten Lernprozessen eine zunehmende Bedeutung zukommt. Die bereits aufgezeigten Abweichungen und Brüche, die junge Menschen beim Berufseinstieg bewältigen müssen, setzen sich auch in den beruflichen Biografien fort: sei es durch neue und wechselnde Anforderungen im Beruf, in Form von Berufswechseln oder durch Phasen des Wechsels zwischen Erwerbsarbeit und Arbeitslosigkeit.

Die Integrationsbedingungen benachteiligter Zielgruppen des Arbeitsmarktes, wie Jugendliche, BerufsrückkehrerInnen, ältere (Langzeit-) Arbeitslose und Menschen mit Behinderungen stellen bei der Gestaltung von Prozessen des Lebenslangen Lernens einen Schwerpunkt unserer Forschung dar. Wie beispielsweise unsere Untersuchungen zur Teilhabe von Frauen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt verdeutlichen, sind Begleit- und Unterstützungsstrukturen dann wirksam, wenn sie an den individuellen Kompetenzen und an der jeweiligen Biografie – den beruflichen und lebensbezogenen Vorerfahrungen – ansetzen. Die Aufgabe des “Managements” besteht neben dem Coaching und der Motivierung vor allem in der Organisation und der Gestaltung der Übergangs- bzw. Integrationsprozesse. Durch eine Vernetzung von regionalen Arbeitsmarkt- und Bildungsprojekten und deren Einbindung in kommunale Handlungsfelder und regionale Arbeitsmarktstrategien kann die Nachhaltigkeit modellhaft entwickelter Strukturen gesichert werden.

 

Projektbeispiele:

  • "Regionet OWL"  - Programm "Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken"
  • Individuelle Erfolgsfaktoren bei der Integration älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt
  • Leonardo- Projekt „LLL-Recognition: Facilitating Access to Lifelong Learning through Recognition Procedures of Non-Formal and Informal Learning in Retail“