Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Publikationsdetails



Rahmenbedingungen der Weiterentwicklung des Dualen Systems beruflicher Bildung

Die vorliegende Expertise will einen Beitrag zur Klärung zentraler Rahmen-Bedingungen der Weiterentwicklung des Dualen Systems beruflicher Bildung leisten. Sie ordnet sich somit in den Kontext einer seit einigen Jahren neu gelebten Diskussion über die Zukunft beruflicher Bildung in Deutschland ein, auf die auch verschiedentlich Bezug genommen wird. Es wird dabei eine besondere Blickrichtung eingenommen: viele ihrer Argumente und Hinweise beziehen sich direkt oder indirekt auf die Frage nach dem Zukunfts-Potenzial jenes berufs- und betriebspraktisch fundierten oder auch beruflich-betrieblichen Bildungstyps, der - im Unterschied etwa zum "schulisch-akademischen Bildungstyp" gewöhnlich mit dem "Dualen System" in Verbindung gebracht wird. Er weist dem Betrieb als Lernort nicht nur die rechtliche Rolle aus Vertragspartner im Ausbildungsverhältnis, sondern vor allem zentrale Aufgaben der beruflichen und persönlichen Entwicklung ("Sozialisation") zu. Die Leistungsfähigkeit dieses Bildungstyps steht gegenwärtig - insbesondere auch unter den Prämissen wissensgesellschaftlicher Anforderungen - zur Diskussion. Kritisch befragt ist damit zugleich das Berufsbildungs-System, das bislang für die Herstellung dieses Bildungstyps zuständig und - in Deutschland - als ein vom allgemeinen Bildungssystem getrenntes und mit ihm zwar zunehmend, aber immer noch schwach verkoppeltes, nah bei Betrieb und Arbeitsmarkt angesiedeltes Sonder-System organisiert ist. Die Debatte um die Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Dualen Systems wird in der Expertise explizit aufgenommen (Kapitel 3). Dies geschieht auch unter Bezug auf die laufenden Europäisierungs-Prozesse. Diese, die man auch als Prozesse der Entwicklung eines "Europäischen Raums für Berufsbildung" beschreiben kann, werden im Rahmen unserer Argumentation vor allen Dingen als eine wichtige Rahmenbedingung für die Weiter- Entwicklung der deutschen Berufsbildung diskutiert (Kapitel 2). Dies gilt umso mehr, als insbesondere das jetzt in Rede stehende Instrumentarium des Europäischen Qualifikations-Rahmens (EQF) und des Leistungspunkte-Systems (ECVET) nicht einfach von "außen" auf die deutsche Berufsbildung kommt, sondern in einem engen politischen Wechselspiel zwischen nationaler und europäischer Ebene entstanden ist; allerdings auch mit jenen Defiziten an Transparenz und breiter Meinungsbildung, die für viele europäische Reformprozesse nach wie vor charakteristisch sind. Neben der "Europäisierung" werden zwei weitere Rahmenbedingungen ausführlicher behandelt, nämlich die betriebliche Nutzung neuer Produktionskonzepte, die zugleich als Begründung für neue Bildungsgänge herangezogen werden, und Zugangs-Barrieren zum "Dualen System", die die berufliche und soziale Integration eines nicht unerheblichen Teils von Jugendlichen behindern und als Begründung z.B. für spezielle Bildungsgänge heran gezogen werden. Die Auswahl dieser drei Rahmenbedingungen orientiert sich an den Schwerpunkten des aktuellen Diskurses. Zugangs-Barrieren und Verläufe des Übergangs von der Schule in die Ausbildung bei benachteiligten Jugendlichen zunächst auf der Basis der Ergebnisse des HauptschülerInnen-Panels des Deutschen Jugendinstituts nachgezeichnet (Kapitel 4). Vor diesem Hintergrund wird danach gefragt, ob eine Reorganisation von Bildungsgängen (im Übergang) nach Bausteinen für die beruflichen und sozialen Integrations-Prozesse förderlich sein könnten. Dies ist durchaus für das gesamte System der Beruflichen Bildung von Bedeutung, weil die Zugangsbarrieren zur Dualen Ausbildung, um die es hier geht, durch die Knappheit betrieblicher Ausbildungsplätze und das Auswahlrecht der Betriebe gegenüber den Bewerberinnen und Bewerbern mit entschieden werden. Das Übergangspanel zeigt neben einer durchschnittlichen Verlängerung der Übergangswege für Jugendliche aus Hauptschulen auch, dass jede Zäsur, z. B. zwischen zwei Maßnahmen, das Risiko des Abbruchs und erweiterter "Schleifen" in sich trägt. Auf der anderen Seite bieten das Übergangspanel und ergänzende Fallstudien des DJI Hinweise darauf, dass Übergänge u //æ@oú kú€ ûûxkú¨púPoúûxñøðkúÄnde..trop õÐkú@lú4ql_beýÞO lúèû`xú0 ûPublicationMonthn\Doc\ ðkúhlú } À*û; @lú°lú.Wert"Perspektive Plus"- Berufswahl mit Durchblickn hlúØlú Øû°lúølú Ulrich Ølú@mú)orisçÚ}Ómú°kú ûØËûTitleameteel  /ølúhmú'de'Øû $@mú°mú)');"çÚ}Ó"mú(oúè8û @ûTitleamete" =hmúØmúicat 2°mú(nú4br /eýÞOômú qúrúPublicationMonthn\Doc\ LØmúPnúer Z@û A(nú nú8 mysFakten zum Thema "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" [PnúÈnúel-D€ û P núoú8 Jahrbuch Arbeit und Technik in Nordrhein-Westfalen 1985 jÈnú@oúit(m@û ooúxkú)} çÚ}Ó\oú Øxú vúTitleamedn xûp û4eýÞO¤oúPqú Hûˆ8ûPublicationMonthn\Doc\ rH û`ûRichter-Witzgallûgatvl˜û€û 'tú‹Hû8ÏûiertGroß, Hermann; Bauer tvl€û°ûƒðRûˆTûgendPröll, Ulrich; Ertel, vlJû9û, 'piœ kúÐpúesen û‘¨púðpú crich •Ðpú@qú3sles×ež qúxú0túèmúrúPublicationYearMaria;  ¯ðpúhqúdern¤@qú˜qú($daStackelbeck, Martina{ ºhqúàqú)dateçÚ}Ó´qú¨ û8Rû¨/ûTitlep, Ralf;  ³˜qúrú>"; ¸ûÆ ÈàqúXrú4dnereýÞO$rú€ û¨û¸ ûPublicationMonthn\Doc\ Ârúsún (A@ûÇ ?û°ÍûodbcLichte, Rainer; ruse vlàÍûÈyúߘ ûè ûSQL-Øû:00lvl û˜zú 'atenb èXrúPsú- /³tsb $sú#û`súX8 ûdatensatzLL-Wer ású˜sú, ê©Ìà lsú¨sú¸uúsúfeedbackikation úPsú túz['Iàü¸ÿ`Õû×ûdate2008chóØû  û Schwarz, Michael; Großtvl|ú  ˜súhtú)rtitçÚ}Ó «Ç%•LøÛúP nŒ€ÚúHbþØú¹w@ nàú!!ú˜ƒúÿÿÿÿaþ¢Ã5¶ÓQP nð~úpubidUÐ~úÈúÀà~úن n oVH€úIJ•|ú‘æ«3èƒú¬ƒ?øpð~úøú€úvÈú€úpubidŠøú8€úŽ€úX€údir‚8€úx€ú_SERVER†X€ú¸€ú(@?)˜‚ú˜‚úƒú@ûà‚Ï5žx€ú`‚úHTTP_CACHE_CONTROL:max-age=0 HTTP_CONNECTION:keep-alive HTTP_ACCEPT:text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8 HTTP_ACCEPT_ENCODING:gzip, deflate HTTP_ACCEPT_LANGUAGE:de-de,de;q=0.8,en-us;q=0.5,en;q=0.3 HTTP_HOST:www.sfs-dortmund.de HTTP_REFERER:http://www.sfs-dortmund.de/sfs-db/Migrate.php HTTP_USER_AGENT:Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; rv:10.0.1) Gecko/20100101 Firefox/10.0.1 5ø€úˆ‚úȀú Ø

Bibliographische Angaben:
Kruse, Wilfried; Strauß, Jürgen; Braun, Frank; Müller, Matthias:
Rahmenbedingungen der Weiterentwicklung des Dualen Systems beruflicher Bildung;