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Roadmapping als soziale Innovation - nicht nur - im Klimawandel

Seit der ernüchternden Kopenhagener Klimakonferenz im Dezember 2009 wird die Frage, wie die Gesellschaft mit den Herausforderungen des Klimawandels umgehen kann, neu gestellt und beantwortet. In Abgrenzung zum gescheiterten "Kyoto-Ansatz" als eine Form der gesellschaftlich restriktiven, großflächig globalen Planung (Stehr; von Storch 2008: 5) entwickelt sich ein Verständnis vom "Klimawandel als Gesellschaftswandel" (Leggewie 2010). Gelegenheit, an diesem nicht-emphatischen und sozialwissenschaftlich differenzierteren Verständnis vom "Klimawandel als Gesellschaftswandel" mitzuwirken, bietet sich der sfs im Rahmen des mehrjährigen "dynaklim"-Projekts (www.dynaklim.de) gleich mehrfach. Die mit diesem Projekt intendierte netzwerkbasierte Entwicklung regionaler Klimakompetenzen eröffnet die Chance, bisherige Konzepte zur Netzwerk- und Wissensarbeit (Howaldt u.a. 2001) empirisch wie theoretisch zu fundieren und das Modell der ko-evolutionären Kooperationsverbünde weiter zu entwickeln und zu ergänzen. In diesem Kontext erfolgte und erfolgt weiterhin eine Neukonzeption, die sich auf das regionale Roadmapping als regionales Planungs- und Politikinstrument mit Sektor übergreifendem, interorganisationalem Innovationsarrangement bezieht.

Bibliographische Angaben:
Birke, Martin; Rauscher, Nicole; Schwarz, Michael:
Roadmapping als soziale Innovation - nicht nur - im Klimawandel;
In: Sozialforschungsstelle Dortmund (Hrsg.): Jahresbericht 2009-2010; S. 29-32;
Dortmund: Eigenverlag, 2010