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Digitalisierung von Industriearbeit

Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven

Im vorliegenden Beitrag werden generelle Trendbestimmungen und erste Forschungsergebisse zu den Konsequenzen der Industrie 4.0 für Arbeit und Qualifikation zusammengefasst. Konzeptionell wird dabei von der Industrie 4.0 als sozio-technisches System ausgegangen: Die Analyse und Gestaltung des Zusammenspiels der neuen Technologie mit den dadurch induzierten personellen und organisatorischen Veränderungen erfordert grundsätzlich den Blick auf das Gesamtsystem der Produktion und den hier wirksamen Interdependenzen. So können sowohl die Entwicklungspotenziale als auch die Konsequenzen der weitreichenden Prozessinnovation Industrie 4.0 angemessen erfasst und hinreichend untersucht werden. Davon ausgehend werden in der Aufarbeitung des derzeitigen Forschungsstandes vielfältige und widersprüchliche Entwicklungspfade von industrieller Arbeit und Organisation identifiziert. Welche konkreten Veränderungen sich tatsächlich ergeben, ist in der Konsequenz von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemgestaltung abhängig. In diesem Sinne sind Industrie 4.0-Systeme gestaltbar und setzen ein konkretes Leitbild zukünftiger Arbeit und Organisation in der industriellen Produktion voraus. Erste Konturen dieses Leitbildes werden am Ende dieses Zwischenberichtes nachgezeichnet.

Bibliographische Angaben:
Projektgruppe Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI): Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Ittermann, Peter; Niehaus, Jonathan; ten Hompel, Michael; Dregger, Johannes; Mättig, Benedikt; Kirks,Thomas:
Digitalisierung von Industriearbeit
Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven;
Dortmund: Technische Universitaet Dortmund, 2015


URL: http:///www.wiwi.tu-dortmund.de/wiwi/de/forschung/gebiete/fp-hirschkreinsen/aktuelles/meldungsmedien/20150817-Zwischenbericht-SoMaLI.pdf