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Digitalisierung industrieller Einfacharbeit

Inwieweit ist einfache und gering qualifizierte Arbeit von dem zunehmenden Einsatz digitaler Technologien betroffen? In der laufenden Debatte über die Konsequenzen des Einsatzes digitaler Technologien wird häufig davon ausgegangen, dass einfache Tätigkeiten weitgehend substituiert werden. Absehbare Folgen seien neben hohen Arbeitsplatzverlusten steigende Arbeitslosigkeit in diesem Tätigkeitssegment und das Anwachsen beschäftigungsloser sozialer Randgruppen. Dagegen postuliert die Ausgangsthese dieses Beitrags, dass keineswegs von einem eindeutigen Prozess fortschreitender Substitution industrieller Einfacharbeit ausgegangen werden darf. Vielmehr lassen sich vier verschiedene Entwicklungspfade erkennen, die jeweils sehr unterschiedliche Zukunftsperspektiven für diesen Arbeitstypus eröffnen. Abschließend werden daraus sich ergebende Herausforderungen für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik diskutiert.

Bibliographische Angaben:
Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Ittermann, Peter:
Digitalisierung industrieller Einfacharbeit;
In: Dobischat, Rolf; Käpplinger, Bernd; Molzberger, Gabriele; Münk, Dieter (Hrsg.): Bildung 2.1 für Arbeit 4.0?; S. 99-117;
Wiesbaden: Springer VS, 2019
ISBN: 978-3-658-23372-3; 978-3-658-23373-0


URL: http://doi.org/10.1007/978-3-658-23373-0_6