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Auf dem Weg zur Industrie 5.0: Skills Alliance for Industrial Symbiosis (SPIRE-SAIS)

Das länderübergreifende europäische Forschungsprojekt SPIRE-SAIS, welches von der TU Dortmund koordiniert wird, setzt seinen Fokus auf die Faktoren Mensch und Gesellschaft im Zusammenhang mit der Digitalisierung industrieller Arbeitsplätze. Als eines der Schlüsselprojekte der Sozialforschungsstelle Dortmund ist es das Ergebnis langjähriger Kooperation mit internationalen Partnern aus Forschung, Industrie und Politik und wurde nun im Policy Brief “Industry 5.0 - Towards a sustainable, human-centric and resilient European industry” der Europäischen Kommission hervorgehoben.

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Das Projekt ist nun im neuen Policy Brief  “Industry 5.0 - Towards a sustainable, human-centric and resilient European industry” der Europäischen Kommission aufgeführt, welcher zum freien Download zur Verfügung steht. Als relevanter Ansatz für Industrie 5.0 ist SPIRE-SAIS eines der zukunftsorientierten Projekte, das sich mit den menschlichen und gesellschaftlichen Aspekten der Digitalisierung unserer (industriellen) Arbeitsplätze befasst und damit zur menschenzentrierten Perspektive von Industrie 5.0 beiträgt. (Wortlaut des Policy Briefs der Europäischen Kommission: „A growing number of projects is addressing the human and societal aspects of the digitalisation of our (industrial) workplaces, hence contributing to the human-centric perspective of Industry 5.0.“)

Auf diese Weise bietet SPIRE-SAIS eine menschenzentrierte Antwort auf die digitale und grüne „Twin Transformation“ energieintensiver Industrien, indem es den Bedarf an ökologischen Kompetenzen und Anpassungen prognostiziert, um die Belegschaft kontinuierlich auf dem neuesten Wissensstand zu halten und damit das Potenzial technologischer Innovationen am Arbeitsplatz effizient auszuschöpfen.

Antonius Schröder, Koordinator von SPIRE-SAIS an der Universität TU Dortmund / sfs, bekräftigt: „In SPIRE-SAIS können wir aufzeigen, dass die wirtschaftlichen, digitalen und technologischen Entwicklungen sowie die steigenden Anforderungen hinsichtlich der Energieeffizienz und der Ökologie, die alle europäischen energieintensiven Industrien gleichermaßen herausfordern, am besten in einem Prozess sozialer Innovationen gemeistert werden können, der sich auf die kontinuierliche Aktualisierung der Qualifikationen, Kenntnisse und Fähigkeiten der Belegschaft konzentriert.“

Mit dem branchenübergreifenden Ansatz sucht SPIRE-SAIS dabei nach neuen Fähigkeiten und Kompetenzen für die industrielle Symbiose zwischen Unternehmen der verschiedenen Branchen (Stahl, Chemie, Mineralien, Nichteisenmetalle, Wasser, Ingenieurwesen, Keramik sowie Zement, Zellstoff und Papier, Raffinerie).

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Die Publikation “Industry 5.0 - Towards a sustainable, human-centric and resilient European industry” steht hier als kostenloser Download (PDF) zur Verfügung.